Archiv 2012


Bürgermeisterbericht Dezember 2012

Am Ende dieses Jahres möchte ich noch einmal auf ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr 2012 zurückblicken. Die vielen positiven Begegnungen mit der Bevölkerung und gelungene Gemeindearbeit waren auch heuer immer wieder Motivation für meine Tätigkeit als Bürgermeister. Nicht immer war es möglich, alle Wünsche und Begehrlichkeiten der BürgerInnen zu erfüllen, aber ich habe stets versucht, im Rahmen meiner Möglichkeiten Hilfestellung zu leisten.
Standen 2011 die Neugestaltung unserer Gemeindebüros, die Sicherheit auf den Straßen, die Müllabfuhr und vieles mehr im Mittelpunkt unserer Arbeit, so waren es im Jahr 2012 neben der Sanierung der Volksschule Ligist zahlreiche kleine Projekte und Maßnahmen, die - so hoffe ich - zur Verbesserung der Lebensqualität in Ligist beigetragen haben.

Ungeachtet dessen, was eine etwaige Gemeindestrukturreform für unsere Gemeinde bedeuten wird, will ich auch in Zukunft gemeinsam mit allen Mitarbeitern, Gemeinderäten und interessierten GemeindebürgerInnen unsere Heimatgemeinde weiter gestalten. Denn auch künftig stehen wir wieder vor großen Herausforderungen und müssen neue Schwerpunkte setzen.

„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen".
Im kommenden Jahr gilt meine Aufmerksamkeit ganz besonders unseren kleinsten Gemeindebürgern. Im Mittelpunkt meiner Gemeindearbeit werden die Anliegen und Bedürfnisse unserer Kinder stehen. Besonders ins Auge fassen wollen wir dabei unsere Spielplätze und Spielanlagen. Ebenso wichtig sind aber auch kinderwagengerechte Geh- und Spazierwege im Ortsbereich. Diese künftigen Projekte möchte ich gerne gemeinsam mit betroffenen Eltern diskutieren, planen und umsetzen. Ich lade Sie ein mitzumachen, wenn es darum geht, unsere Gemeinde besonders kinderfreundlich zu gestalten.
Nähere Informationen dazu werden Sie dann auch auf unserer Gemeinde-Homepage finden.

Zum Jahresausklang möchte ich mich bei allen Gemeinderäten, bei den Mitarbeitern unserer Gemeinde und bei allen, die mich in meiner Arbeit unterstützt haben, ganz herzlich bedanken und freue mich schon auf die vielen Herausforderungen im neuen Jahr, die wir gemeinsam sicherlich erfolgreich umsetzen werden.
Mein besonderer Dank gilt aber auch allen GemeindebürgerInnenn, die ehrenamtlich in unseren vielen Vereinen und Organisationen tätig sind und so einen wichtigen Beitrag für unsere Gemeinschaft leisten.

Zum Schluss bleibt mir noch, Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel Gesundheit und Zufriedenheit für das Jahr 2013 zu wünschen.

Ihr Bürgermeister
Johann Nestler

Bürgermeisterbericht Oktober 2012

Während Sie sich in den vergangenen Sommermonaten hoffentlich gut erholt haben, war unsere Gemeindearbeit von einigen Veränderungen und Herausforderungen geprägt.

Wir haben die schulfreie Zeit genützt, um notwendige Renovierungsarbeiten in unseren Volksschulen durchzuführen. So konnte in der Volksschule Unterwald durch die freiwillige Mitarbeit einiger Eltern und des Elternvereines relativ kostengünstig eine neue Schulküche errichtet werden. Für diese aktive „Bürgerbeteiligung" möchte ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken.

In der Volksschule Ligist waren die Renovierungsarbeiten allerdings um einiges umfangreicher. Ging es in der ersten Planungsphase vorwiegend um Brandschutzmaßnahmen, so hat sich bei der weiteren Planung sehr schnell gezeigt, dass eine umfassende Sanierung zum jetzigen Zeitpunkt notwendig und sinnvoll ist. Nach Rücksprachen mit der zuständigen Abteilung des Landes wurde im Gemeinderat der entsprechende Beschluss dafür gefasst. Das Investitionsvolumen für diesen Umbau beträgt insgesamt ca. € 480.000,00. Nach Abzug der von LH-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer zugesagten Unterstützungen, diverser Förderungen und der Beteiligung der Gemeinde Krottendorf liegt der für die Gemeinde Ligist verbleibende Finanzierungsteil dieses Umbaues aber völlig im Rahmen unserer finanziellen
Möglichkeiten.
Ich bin überzeugt, dass dies ein wichtiger Schritt war, um zeitgemäße Voraussetzungen für einen Unterricht mit Qualität für unsere Kinder zu schaffen. Besonders freut mich, dass diese umfangreichen Umbauarbeiten nicht nur gelungen sind, sondern dass wir es geschafft haben, auch termingerecht fertig zu werden. Dies war sicher nur durch den außergewöhnlichen Einsatz aller Beteiligten zu erreichen. Hier gilt es vor allem, die Umsicht und den Einsatz von DI Josef Schriebl als Bauaufsicht zu erwähnen. Besonderes Lob haben sich aber auch unser Schulwart Harald Krill und das gesamte Reinigungspersonal verdient. Sie alle waren vom ersten Ferientag(!) an mit großer Begeisterung dabei, ihrer Schule wieder neuen Schwung zu verleihen.

Durch entsprechende Baumaßnahmen konnten wir auch unsere Nachmittagsbetreuung für die Schulkinder neu ausrichten. Diese findet nun nicht mehr im Riegl-Haus statt sondern in den dafür neu geschaffenen Räumen in unserer Volksschule. Durch ein vergrößertes Betreuungsangebot (Schule und Sport) können auch wesentliche Verbesserungen für die Kinder angeboten werden.

Waren es in unseren Volksschulen primär bauliche Veränderungen, so hat es in der Musikschule personelle Veränderungen gegeben. Nach dem Pensionsantritt unseres bisherigen Musikschuldirektors musste in relativ kurzer Zeit die Leiterstelle neu ausgeschrieben und besetzt werden. Wie immer sind solche Entscheidungen besonders sensibel, und es kann nicht allen recht getan werden. Ich als Bürgermeister habe gemeinsam mit dem Gemeinderat eine Wahl getroffen, die wir für die beste Entscheidung für unsere Musikschule halten. Ich bin überzeugt, dass unsere Musikschule mit dem neuen Leiter und unseren schon langjährig in Ligist tätigen Musiklehrern auch in Zukunft ihre kulturellen Aufgaben bestens erfüllen wird.

Eine weitere Veränderung hat es in unserem Kindergarten in Ligist gegeben. Seit Beginn dieses Kindergartenjahres gibt es mit Tamara Schmölzer nicht nur eine neue Leiterin und einige personelle Veränderungen sondern auch ein neues Konzept. Unser junges, engagiertes Team möchte mit diesem „offenen Haus" neue Wege beschreiten. Bei aller Skepsis, die Veränderungen mit sich bringen, bitte ich Sie - geben wir dem NEUEN eine CHANCE und freuen wir uns darauf!

Dafür danke ich schon jetzt.

Ihr Bürgermeister
Johann Nestler

Bürgermeisterbericht August 2012

Gemeindestrukturreform
Mit Spannung wurde die erste Gesprächsrunde mit den Vertretern des Landes betreffend die Gemeindestrukturreform erwartet. Doch leider waren auch diesmal keine klaren Aussagen über die künftigen Gemeindestrukturen zu erfahren. Lediglich der Vorschlag einer Gemeindeanalyse wurde an uns Gemeindevertreter herangetragen. Dieses „Ergebnis" wurde in der letzten Gemeinderatsitzung von mir an den Gemeinderat so weitergegeben und genehmigt. Bis Ende September werden nun alle Daten mit unseren vier Nachbargemeinden (Krottendorf-Gaisfeld, St. Johann-Köppling, Mooskirchen und Söding) direkt abgeglichen, um damit Entscheidungshilfen für etwaige Gemeindefusionen zu schaffen. Natürlich bedeutet dies einen zusätzlichen Aufwand für unsere Verwaltung, kann aber sicherlich auch interessante Aufschlüsse für die einzelnen Gemeinden bringen. Erst danach werden wir seitens des Landes über etwaige Vorschläge informiert. Vieles wird dann sicher nur individuell behandelt werden können, was für intensive Gespräche in unseren Gemeinden sorgen wird.

Sanierung unserer Volksschule Ligist
Was als relativ kostengünstige Errichtung von Brandschutzmaßnahmen begonnen hat, wurde nun zu einer umfangreichen Sanierung unserer Volksschule in Ligist. Da durch die Brandschutzerrichtungen Umbauarbeiten notwendig waren, haben wir uns entschlossen, diese gleich für eine umfassende Sanierung zu nutzen. Nach einer Begutachtung durch die zuständige Fachabteilung des Landes Steiermark
wurden wichtige Sanierungsmaßnahmen festgelegt und genehmigt. So werden neben einem geforderten Notausgang durch die bestehende Bibliothek auch sämtliche WC-Anlagen erneuert, der Arbeitsbereich für die PädagogInnen zeitgemäß gestaltet sowie Akustikdecken in den Gängen errichtet. Auch bei den elektrischen Leitungen muss vieles erneuert werden, da es sich zum Großteil um Installationen aus den 60er Jahren handelt. Außerdem werden im Tiefparterre Räume für die Nachmittagsbetreuung errichtet. Dies alles ist nicht nur mit einem großen, finanziellen Aufwand verbunden sondern stellt wegen der kurzen Umbauzeit auch eine große organisatorische Herausforderung dar. Und um keine Zeit zu verlieren, wurde bereits am Zeugnistag mit den Arbeiten begonnen. Ich bin zuversichtlich, dass wir bis zu Schulbeginn fertig sein werden und somit unseren Lehrern und Schülern auch weiterhin eine zeitgemäße Bildungseinrichtung bieten können.

Ferienprogramm 2012
Ich möchte an dieser Stelle allen Beteiligten danken, die auch im diesem Jahr für ein tolles und umfangreiches Ferienprogramm in unserer Gemeinde sorgen. Gemeinsam mit dem Jugendausschuss haben unsere Vereine wieder gezeigt, welchen Stellenwert ein funktionierendes Vereinsleben in einer Gemeinde hat.

Zum Abschluss möchte ich mich auf diesem Wege bei allen, die mir zu meinem runden Geburtstag gratuliert haben, ganz herzlich bedanken. Dieser Tag wird mir sicher noch lange in besonderer Erinnerung bleiben.

Ihr Bürgermeister
Johann Nestler

Bürgermeisterbericht Juni 2012

Den Stein der Weisen gefunden zu haben scheinen unsere obersten Landespolitiker mit der Gemeindestrukturreform. Österreichweit ernten sie in den Medien großen Applaus und Lob. Plötzlich wird unser kommunales Gefüge in Frage gestellt bzw. einer Revision unterzogen und damit vermittelt, dass die Gemeinden die Ursache der derzeitigen finanziellen Schieflage seien. In mehreren Briefen haben LH Voves und LH-Stvtr. Schützenhöfer versucht, uns Bürgermeister auf eine umfassende Gemeindestrukturreform einzustimmen.

Auch wenn hier mit für mich nicht nachvollziehbaren (falschen?) Argumenten agiert wird, dass Gemeindezusammenlegungen die Abwanderung in den Regionen stoppen bzw. die Finanzprobleme lösen könnten, ist die Zeit dennoch reif, um mit vorbehaltlosem Zugang in sachlicherer Atmosphäre über die künftige Gemeindeverwaltung zu reden. Es ist unbestritten, dass unser Bundesland die kleinste Teilung der Gemeindestruktur hat. Unbestritten ist aber auch, dass diese bürgernahe Verwaltung und Gestaltung des eigenen Lebensraumes die Basis für eine nachbarschaftliche und engagierte Gesellschaft ist.

Bis Ende Jänner 2012 (in der Vorschlagsphase) konnten Gemeinden Vorschläge für freiwillige Zusammenlegungen beim Land einbringen. Diese werden nun von der zuständigen Abteilung des Landes geprüft.
Ligist befindet sich zur Zeit in der Verhandlungsphase, das heißt, dass das Land mit jenen Gemeinden in Verhandlung eintritt, die bisher von sich aus keine Vorschläge für eine freiwillige Zusammenlegung eingebracht haben - so wie auch Ligist. Der Ligister Gemeinderat steht auf dem Standpunkt, dass Ligist für sich lebensfähig ist und mit verstärkten Kooperationen unseren gemeinsamen Lebensraum auch in Zukunft gut weiterentwickeln wird.

Außerdem werden ja schon seit vielen Jahren Aufgaben unserer Gemeinden in Gemeindeverbänden organisiert. Nun sollen in einem von der Bezirkshauptmannschaft organisierten Rahmen gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden und Experten des Landes eventuelle neue Gemeindestrukturen verhandelt werden.

Es kommt eine spannende Zeit auf uns zu. Vielleicht wissen wir am Ende dieses Jahres schon mehr, ob unsere Gemeinde (mit vertiefter Partnerschaft mit Nachbargemeinden) in der jetzigen Form bestehen bleiben wird, oder ob tatsächlich eine Landesreform mit Zwangsfusionen kommt.

Bei allem Reformbedarf darf aber eines nicht übersehen werden: im Mittelpunkt aller Überlegungen müssen die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger und der künftigen Generationen stehen. Dies muss auch für Ligist gelten.

Da die Sommerferien und die Urlaubszeit vor der Tür stehen, wünsche ich Ihnen einen erholsamen und schönen Sommer!

Ihr Bürgermeister
Johann Nestler

Bürgermeisterbericht April 2012

Trotz der relativ kurzen Zeit seit der letzten Ausgabe der Ligister Nachrichten gibt es doch wieder einiges über unser Gemeindegeschehen zu berichten.

So konnten wir in den letzten Tagen mit der Errichtung des Fußgängerüberganges entlang der Roobbrücke eine wesentliche Verbesserung der Sicherheit für unsere Fußgänger, allen voran unserer Kinder, in diesem Bereich erreichen. Durch einen glücklichen Zufall ist uns gelungen, diese Brücke kostengünstig zu erwerben und mit den Mitarbeitern unseres Bauhofs zu errichten. Wesentlich für das Gelingen war aber auch das entgegenkommende Verhalten der Familie Köppl, die uns den notwendigen Grund zur Verfügung gestellt hat, wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanke.
Diese doch recht einfach gestaltete Brücke könnte sicher optische Verbesserungen vertragen. Sollten Sie Gestaltungsvorschläge haben so lassen Sie es mich wissen.

Durchaus zufriedenstellend ist das Ergebnis des Rechnungsabschlusses 2011. Mein Ziel, eine positive Jahresbilanz zu schaffen, konnte erreicht werden. Gesamteinnahmen in der Höhe von €6.033.544,61 stehen Ausgaben von €5.686.949,58 gegenüber. Das bedeutet einen Überschuss in der Höhe €346.695,03.
Damit das gelingen konnte, war neben erhöhten Ertragsanteilen und Steuereinnahmen auch eine besonders wirtschaftliche Haushaltsführung notwendig.
In diesem Zusammenhang bedanke mich bei meinem Gemeinderat und den Mitarbeitern unserer Gemeinde für die konstruktive Mitarbeit; viele gemeinsame Schritte haben zu diesem Erfolg geführt. Aber auch bei der Bevölkerung möchte ich mich bedanken - einerseits für die pünktlichen Zahlungen, anderseits für das Verständnis für so manche notwendigen Entscheidungen und Maßnahmen. Gemeinsam haben wir so den Finanzhaushalt in Ordnung gebracht und eine solide Basis für künftiges Wirtschaften geschaffen. Genauere Zahlen dazu finden Sie in unserer nächsten Ausgabe.

Ihr Bürgermeister
Johann Nestler

Bürgermeisterbericht Februar 2012

Für den Bürgermeister ist die Aufgabe als erste Bauinstanz ein besonders sensibler Verantwortungsbereich, da man im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen natürlich allen Bürgern helfen möchte. Jedoch kommt es in Einzelfällen immer wieder vor, dass Bauwerber über Entscheidungen, die seitens der Gemeinde in einem Bauverfahren getroffen werden müssen, enttäuscht sind und mit Unverständnis reagieren. Dazu möchte ich aber ganz klar feststellen, dass diese Maßnahmen nicht von mir als Privatperson und schon gar nicht nach eigenem Ermessen gefällt werden; als Grundlage für meine Entscheidungen dient immer das bestehende Steiermärkische Baugesetz. Um die Bürgerinformation dahingehend zu verbessern, werden wir ab dieser Ausgabe der Ligister Nachrichten in einem größeren Umfang auf das Thema „Bauen" eingehen, um damit künftigen Bauwerbern eine bessere Hilfestellung leisten können.

In der letzten Gemeinderatssitzung 2011 wurde der Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2012 einstimmig beschlossen. Auf den nächsten Seiten finden Sie einen Auszug daraus, der Sie etwas detaillierter über die Finanzgebarung unserer Gemeinde informieren soll.
Wie aus diesem Zahlenwerk ersichtlich ist, wirkt sich unser verantwortungsvolles Wirtschaften bereits 2012 mit dem Erreichen eines ausgeglichenen Gemeindehaushalts aus. Weiters können wir einen Überschuss aus dem ordentlichen Haushalt für außerordentliche Vorhaben einplanen. Außerdem werden erstmals wieder ausgeglichene Budgets in den Bereichen Kanal und Müllentsorgung erreicht.
Im Wissen, dass das Jahr 2012 kein leichtes sein wird, haben wir effizient und verantwortungsvoll budgetiert, ohne dabei jedoch unsere Aufgaben und Vorhaben zu vernachlässigen. So wird zum Beispiel in eine Photovoltaikanlage beim Schwimmbad investiert, um als Gemeinde Umwelt- und Energiebewusstsein vorzuleben.
Aber natürlich werden auch immer wieder ungeplante Investitionen notwendig sein. So hat uns in den letzten Tagen ein Schreiben der Abteilung Hochwasserschutz des Landes Steiermark mit dem Auftrag zur Sanierung des Rückhaltebeckens am Hunnesbach erreicht. Kostenpunkt ca. € 1.000.000.--, wovon unsere Gemeinde 25 % aufbringen muss.
Um Ligist weitergestalten zu können, werde ich bei unserem zuständigen Gemeindereferenten, Herrn LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, finanzielle Unterstützung für unsere Gemeinde einfordern. Denn bei allem Verständnis für die finanzielle Lage des Landes kann es nicht sein, dass Ligist noch ein weiteres Jahr ohne Bedarfszuweisungen auskommen muss. Umso weniger habe ich Verständnis dafür, wenn ich aus Medienberichten erfahre, wie viel an finanziellen Mitteln anderen Gemeinden zu Verfügung gestellt wird.

Ich bin aber zuversichtlich dass wir weiterhin erfolgreiche Arbeit leisten werden, wenn - sowie im vergangenen Jahr - das Gemeinsame und das Wohlergehen unserer Marktgemeinde im Vordergrund stehen.

Ihr Bürgermeister
Johann Nestler

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