Gemeindevorstand 2015

Bürgermeisterbericht Dezember 2018

Nur noch wenige Tage verbleiben uns in diesem Jahr. Ein kleiner Rückblick und das Geschehene mit etwas Distanz zu beurteilen, ist für viele von uns zu diesem Zeitpunkt wichtig. Für jeden von uns hat diese Zeit ganz individuelle Erlebnisse gebracht. Auch wenn es für manche persönliche Schicksalsschläge gegeben hat, sollten wir nicht übersehen, wie gut es uns in Wirklichkeit geht. Vieles wird in der heutigen Zeit als selbstverständlich angenommen und verliert dadurch an Beachtung und Wert. So wurden auch die Leistungen unserer Gemeinde in vielen Bereichen für unsere Bürgerinnen und Bürger zur Selbstverständlichkeit und dadurch die Eigenverantwortung minimiert. Natürlich hat eine Gemeinde einen gewissen Verantwortungsbereich für ihre Bürger, aber dieser wird auf Grund von politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Veränderungen immer umfangreicher und herausfordernder.

Deshalb möchte ich zum diesjährigen Jahresabschluss ganz bewusst darauf aufmerksam machen, wie umfassend unser Gemeindeleben ist, und wie viele Menschen einen wichtigen Beitrag dazu leisten, damit wir uns in unserer Wohngemeinde wohlfühlen können. Das bevorstehende Jahresende bietet immer wieder einen gegebenen Anlass, sich bei all jenen zu bedanken, die mich in meiner Arbeit beruflich oder ehrenamtlich unterstützen und so unser Gemeindeleben aktiv mitgestalten.

Hier gilt mein Dank vor allem unseren Gemeindebediensteten. Im Gemeindeamt, wo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets bereit sind, neben ihrer Alltagstätigkeit auch der Bevölkerung als Servicestelle behilflich zu sein. Oder am Bauhof, wo die Mitarbeiter für ein funktionierendes Straßennetz, die Wasserversorgung, ein gepflegtes, blumengeschmücktes Gesamterscheinungsbild und vieles mehr verantwortlich sind. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Reinigungskräften unserer öffentlichen Gebäude. In all diesen Bereichen wird – für uns selbstverständlich – wertvolle Arbeit für unsere Gemeindebewohner geleistet. Ein besonderer Dank für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit gilt auch unseren Betreuerinnen in der Kinderkrippe, den Kindergärten sowie in der Nachmittagsbetreuung. In diesen Bereichen werden über 100 Kinder mustergültig betreut und auf ein soziales Zusammenleben vorbereitet. Ebenso tragen die Musiklehrerinnen und Musiklehrer unserer Musikschule durch ihr Engagement erheblich zur Beliebtheit unserer Gemeinde als Wohnort bei. Einerseits durch professionellen Unterricht, andererseits durch ihr musikalisches Mitwirken bei den unterschiedlichsten Anlässen im Laufe des Jahres.

Aber auch den zahlreichen Menschen in unseren Vereinen und Organisationen, die für das kulturelle, sportliche und gesellschaftliche Leben unserer Gemeinde eine ganz wichtige Rolle spielen, gilt mein Dank für ihre Tätigkeiten. In einer Zeit, wo sich immer mehr Menschen der Verantwortung für die Allgemeinheit entziehen, ist es besonders wichtig, ehrenamtliches und freiwilliges Engagement zu würdigen, zu fördern und zu unterstützen. Denken Sie bitte in diesem Zusammenhang an unsere Feuerwehren oder unsere Musikkapelle. Wie würde unsere Gemeinde ohne die vielen Freiwilligen in diesen Bereichen ausschauen?

Zum Schluss möchte ich auch den Mitgliedern unseres Gemeinderates für die konstruktive Zusammenarbeit und die gegenseitige Wertschätzung im letzten Jahr danken. Nur ein respektvolles Miteinander bietet eine Grundlage für eine erfolgreiche und gedeihliche Gemeindearbeit zum Wohle unserer Bürger. Gemeinsam werden wir auch im kommenden Jahr wieder wichtige Vorhaben für unsere Gemeinde umsetzen.

Ich wünsche Ihnen noch einige besinnliche Tage bis Weihnachten, damit Sie Zeit für die Familie und für sich selbst finden, ein gesegnetes Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019.

Bürgermeisterbericht Oktober 2018

Umfangreich waren in den vergangenen Monaten die Arbeiten an unserem neuen Familien-, Sport- und Freizeitzentrum, die aufgrund der Witterungsverhältnisse jedoch nicht immer einfach waren. Öfters hat Starkregen die Arbeitsphasen (besonders beim Sportplatzaufbau) unterbrochen. Durch die relativ stabile Wetterlagen in den letzten Wochen ist es jedoch gelungen, diesen Zeitverlust teilweise wieder aufzuholen, sodass der geplante Arbeitsablauf doch relativ zeitgerecht eingehalten werden kann.

Was ist bisher geschehen: Nach dem Abtragen des Humus auf dem gesamten Areal konnte mit den umfangreichen Grabarbeiten für Fundamente, Drainagen und diverse Leitungen begonnen werden. Aufgrund der gegebenen Bodenverhältnisse wurde dabei besonderes Augenmerk auf die Oberflächen- entwässerung gelegt. Umfangreiche Leitungsarbeiten (Wasser, Kanal, Gas, Strom) waren notwendig, die für den interessierten Beobachter jedoch nicht immer in vollem Umfang ersichtlich waren. In wöchentlich durchgeführten Baubesprechungen wurden und werden der Baufortschritt bzw. die nächsten Schritte besprochen. Dabei kommt es immer wieder zu Änderungen bzw. Verbesserungsvorschlägen, die neu in das bestehende Konzept eingearbeitet werden müssen. Mittlerweile geht es beim Hochbau zügig voran, und auch der Platzaufbau des Hauptspielfeldes samt Raseneinsaat ist abgeschlossen. Dadurch sollte die Hauptspielfläche im nächsten Sommer bespielbar sein.

Die nächsten Schritte werden nun im Bereich des „Aktivparks“ konkretisiert. Mit der Errichtung eines FunCourts, eines Rundweges mit diversen sportlichen und motorischen Betätigungsmöglichkeiten, eines Kinderspielplatzes, eines Bewegungsparks sowie eines Pumptracks wird das Areal zu einem Freizeitpark für Jung und Alt. Vor allem wird dadurch auch den Kindern unserer Volksschule und Ganztagsschule eine tolle Anlage für den Turnunterricht zur Verfügung stehen. Diese Bauabschnitte befinden sich teilweise noch in der Planungsphase, und es müssen dazu in den nächsten Monaten auch noch diverse Gemeinderatsbeschlüsse erfolgen. Letztendlich wird hier eine Anlage entstehen, die unsere Bevölkerung zu körperlicher Aktivität anregen soll und ihr auch die Möglichkeit zur Ausübung derselben geben wird können.

Es wird und wurde aber nicht nur in sichtbare Infrastruktureinrichtungen investiert. Auch die bestens funktionierenden Kinderbetreuungseinrichtungen haben in unserer Gemeinde einen hohen Stellenwert. Sie bieten damit einen wichtigen Beweggrund für junge Menschen, Ligist als ihren zukünftigen Wohnort zu wählen. Und die Statistik zeigt, dass diese verschiedenen Betreuungseinrichtungen auch zahlreich in Anspruch genommen werden. Von der Kinderkrippe bis zur Musikschule bieten wir mit unseren kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein hervorragendes Entwicklungsumfeld für unsere Kinder.

Bevor mit der tatsächlichen Sanierung der Höllbergstraße begonnen werden kann, müssen umfangreiche und zeitaufwendige Vorarbeiten geleistet werden. So musste – um eine verkehrstaugliche Einbindung in die Grabenstraße zu erreichen – eine Stützmauer errichtet werden. Außerdem mussten voluminöse Pufferspeicher eingegraben werden, um eine funktionierende Oberflächen- entwässerung gewährleisten zu können. Im Zuge der umfangreichen Grabarbeiten ergibt sich jedoch auch die Möglichkeit, Infrastrukturverbesserungen durchzuführen. So werden neben der gesamten Straßenentwässerung auch Stromleitungen neu mit verlegt. Außerdem hat der Gemeinderat beschlossen, notwendige Vorleistungen für einen künftigen Breitbandanschluss durchzuführen. Durch die Mitverlegung eines Glasfaserkabels bis zur Grundgrenze der einzelnen Anrainer sind dann die technischen Voraussetzungen für einen späteren Anschluss gegeben. Für uns ist diese Maßnahme ein Pilotprojekt, um für die Zukunft Erfahrungen auf dem Gebiet des Breitbandausbaus zu sammeln.

Durch diese Bauarbeiten ist es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen gekommen. Ich möchte allen Betroffenen, besonders aber allen Anrainern, für das entgegengebrachte Verständnis und die Geduld danken.

Seit Herbst verstärken neue Mitarbeiter unser Gemeindeteam. Am Bauhof ersetzt Richard Müller unseren langjährigen Mitarbeiter Siegfried Sturmann. Im Kindergarten Unterwald unterstützt Frau Ursula Lernbeiß das Team, und Frau Erika Rieger ist künftig im Reinigungsbereich und unterstützend auch in der Nachmittagsbetreuung tätig.

Ich wünsche unseren neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Freude an ihrem Arbeitsplatz und bin überzeugt, dass sie in ihren jeweiligen Einsatzbereichen verantwortungsvolle Arbeit leisten.

Bürgermeisterbericht August 2018

Vorbei sind nun bald Sommer, Urlaub und Ferienzeit. Ich hoffe, dass auch Sie sich entsprechend erholen konnten.

Für unsere Kinder beginnen nun wieder Schule und Kindergarten. Das bedeutet aber auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen rund um diese Einrichtungen. Ich ersuche Sie daher um besondere Vorsicht und erhöhte Rücksichtnahme im Schul- bzw. Kindergartenbereich. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit in Ligist.

Die Wetterverhältnisse waren im heurigen Sommer eine besondere Herausforderung für uns alle. Nach einer längeren Regenperiode waren wir immer wieder von besonders heißen Tagen mit starker Gewittertätigkeit betroffen. Dies haben nicht nur unsere Vereine mit ihren Festen, sondern auch wir als Freibadbetreiber bei den Einnahmen gespürt.

Obwohl unsere Gemeinde glücklicherweise – im Gegensatz zu anderen Regionen – von großen Unwetterschäden ziemlich verschont geblieben ist, waren unsere Mitarbeiter des Bauhofes besonders gefordert. Auf Grund dieser Witterungsverhältnisse waren sie den ganzen Sommer über mit Sanierungsarbeiten an unseren Straßen beschäftigt. Zahlreiche Schäden mussten behoben, neue Durchlässe gebaut und Straßenabschnitte saniert werden.

Durch diese Wetterverhältnisse wurde auch die Errichtung unseres Familien-, Sport- und Freizeitzentrums zu einer ganz besonderen Herausforderung für die ausführenden Firmen. Die vielen Niederschläge haben den Bau zwar erschwert, aber nicht sehr verzögert. Während dieser Bauphase gab es auch zahlreiche, gut gemeinte Ratschläge von Gemeindebürgern, die den Baufortschritt kritisch beobachtet haben. Bitte bedenken Sie, dass eine Baustelle in dieser Größe koordinierten Arbeitsabläufen unterliegt, die für Außenstehende nicht immer erkennbar sind. Mit den beteiligten Firmen mussten außerdem immer wieder Verbesserungsvorschläge, die erst während der Bauphase erarbeitet wurden, abgesprochen und in das Projekt eingearbeitet werden. So waren zum Beispiel auf Grund des vielen Niederschlages die Drainagierungen des gesamten Areals eine besondere Herausforderung. Ich bin überzeugt, dass trotz dieser Hindernisse der Bauzeitplan eingehalten werden kann, und wir im nächsten Sommer diese Anlage in Betrieb nehmen werden. Damit haben wir dann eine Infrastruktur geschaffen, die neben unserer Jugend alle Gemeindebürger verstärkt zur Bewegung animieren und der eigenen Gesundheit ein erhöhtes Augenmerk schenken soll. Dies alles in einem Umfeld, das mit Gesellschaft und Spaß verbunden ist.

Erwähnenswert ist auch das jahrelang gut funktionierende Verhältnis mit der Gemeinde Lannach. Nicht nur als Teil des gemeinsamen Kaiserreiches im Fasching gibt es eine Verbindung, sondern auch im Sommer. Schon seit einigen Badesaisonen übernimmt die Gemeinde Lannach für ihre Bürgerinnen und Bürger die Eintrittskosten im Ligister Freibad. Durch diese vorbildliche Maßnahme haben nicht nur die Badegäste aus der Gemeinde Lannach einen Vorteil, auch für unser Freibad erhöhen sich dadurch Besucherzahlen und Einnahmen.

Auch im heurigen Sommer wurde unser Marktplatz wieder durch einige unterhaltsame Veranstaltungen von den verschiedenen Vereinen belebt. Sehr unterschiedlich war die Art der Tätigkeiten in diesem Sommer. Neben den vom Kulturausschuss organisierten Konzerten gab es zahlreiche Aktivitäten unserer Vereine. Vom Sommerfest des Pensionistenverbandes, einem unterhaltsamen Spielenachmittag des Seniorenbundes, einem bestbesuchten Freiluftschnapsen des Sparvereins Wörgötter bis hin zu einem Abend mit Motorradfreunden des MRC-Styria reichten die Gelegenheiten, sich bestens zu unterhalten.

Ich danke allen, die hier – aber auch bei anderen Veranstaltungen – mitgewirkt haben, denn diese Tätigkeiten sind ein sichtbares Zeichen dafür, wie lebendig und aktiv unser Gemeindeleben ist.

Jahr für Jahr wird unser Ort durch eine bunte und vielfältige Blumenpracht verschönt. Was für uns selbstverständlich ist und oft kaum Beachtung findet, wird von den Besuchern unserer Gemeinde mit großer Freude wahrgenommen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Herbstzeit sowie unseren Schülern und Kindergartenkindern viel Freude zum Schul- bzw. Kindergartenstart.

Bürgermeisterbericht Juni 2018

Schön langsam beginnt unser Familien-, Sport- und Freizeitzentrum Realität zu werden. Nachdem in der Gemeinderatsitzung im April die notwendigen Beschlüsse für die Vergabe der Gewerke erfreulicherweise einstimmig gefasst wurden, konnten die Arbeitsaufträge an die ausführenden Firmen vergeben werden. Ein besonderes Anliegen dabei war, nach Möglichkeit unsere heimischen Betriebe beim Bau mit einzubeziehen. Durch entsprechendes Mitwirken der Firmen ist uns dies auch tatsächlich gelungen, und inzwischen sind die ersten Arbeitsaktivitäten bereits sichtbar. Mit großem Einsatz wird gearbeitet, um den vorgegebenen Zeitplan einhalten zu können. Neben dem Bau der Sportstätten und des Kabinengebäudes muss durch einen umfangreichen Leitungsbau auch die nötige Infrastruktur für die gesamte Freizeitanlage geschaffen werden.

Die beiden Fußballplätze werden mit einer öffentlichen Ballspielfläche und einem frei zugänglichen FunCourt ergänzt. Diese Einrichtungen sollen vor allem auch den Schülern unserer Volksschule zur Verfügung stehen.

Ein Rundweg mit abwechslungsreichen Aktivitäten soll die Freude an Bewegung anregen und möglichst viele Gemeindebürger zu sportlicher Tätigkeit animieren. Für unsere Kleinsten wird es einen Spielplatz geben, bei dem neben Spaß vor allem die Bewegung im Vordergrund stehen soll.

Mit dieser neuen Anlage wird eine Begegnungsstätte geschaffen, wo sich Menschen aller Altersschichten treffen können und die Möglichkeit haben, sich gemeinsam gesund zu bewegen. Als Unterstützung für dieses Vorhaben hat eine Studentengruppe der FH Joanneum (Physiotherapie) im Rahmen des Projektes „Generationen in Bewegung“ gemeinsam mit den Schülern unserer Volksschule und mit unserem Kindergarten einige interessante Ergebnisse erarbeitet. Diese Vorschläge dienen als Grundlage für die weitere Planung. Auch die Sportunion Ligist sowie die Senioren unserer Gemeinde haben an diesem Projekt mitgewirkt.

Allen, die sich hier beteiligt haben, möchte ich an dieser Stelle herzlich danken. Sollte jemand Vorschläge haben oder eine Anlage kennen, die besichtigt werden sollte, so bitte ich um eine diesbezügliche Rückmeldung.

Als Erweiterung des sportlichen Angebotes ist auch die Errichtung einer Pumptrack-Anlage für unsere radbegeisterte Bevölkerung geplant. Dafür müssen jedoch noch Angebote eingeholt und die nötigen Beschlüsse gefasst werden.

Ich freue mich schon darauf, wenn ab dem nächsten Jahr zahlreiche Gemeindebewohner diese Möglichkeiten, sich gesund zu bewegen, in Anspruch nehmen. Durch die Errichtung dieser Anlage wird letztendlich auch ein wichtiger Beitrag für die Gesundheit unserer Gemeindebürger geleistet.

Viele Jahre hat Ing. Rudolf Riedel sich verantwortungsvoll und ehrenamtlich um die Burgruine Ligist gekümmert. Altersbedingt hat er schon vor einigen Jahren seinen Vorsitz beim Burgverein zurückgelegt und den Verein aufgelöst. Da ihm aber unsere Burgruine auch weiterhin ein besonderes Anliegen war, hat er sich immer noch für die Betreuung zur Verfügung gestellt. Nun ist aber endgültig der Zeitpunkt gekommen, einen Nachfolger für diese Aufgabe zu suchen. In einem persönlichen Gespräch hat mich Rudi Riedel darum gebeten. Da dies nicht so einfach ist, möchte ich diese Zeilen dazu verwenden, um vielleicht auf diesem Wege Gemeindebürger zu finden, die sich mit ähnlicher Begeisterung für unsere Burgruine engagieren möchten. Nur durch Menschen, die freiwillig und mit persönlichem Einsatz für eine Sache eintreten, funktioniert so vieles in unserer Gemeinde – in den zahlreichen Vereinen, aber auch in den verschiedenen Gemeindeeinrichtungen, wie unserer Bibliothek, dem Keltenhaus oder dem neuen Museum.

Nur mit tatkräftiger Unterstützung durch freiwillige und begeisterte Gemeindebewohner können diese Einrichtungen auch weiterhin erhalten werden.

In der Hoffnung, dass ich schon bald die Möglichkeit habe, mit einem künftigen Betreuer unserer Burgruine ein Gespräch führen zu können, wünsche ich einen schönen Sommer sowie erholsame Urlaubs- und Ferientage.

Ihr Bürgermeister
Johann Nestler

Bürgermeisterbericht April 2018

Der vergangene Winter war eine der niederschlagsreichsten Perioden der letzten Jahre. Besonders die höher gelegenen Lagen unseres Gemeindegebietes waren vom oftmaligen Schneefall stark betroffen. Was sich auf den Wasserhaushalt positiv ausgewirkt hat, war für unsere Winterdienstmannschaft eine ganz besondere Herausforderung. Durch die ständigen Niederschläge war es besonders schwierig, den Räum- und Streudienst erfolgreich zu koordinieren.
Nahezu täglich – und dies vor allem in der Nacht – mussten unsere Mitarbeiter mit ihren Fahrzeugen ausrücken, um unsere Gemeindestraßen verkehrssicher zu machen. Große Schneemengen mussten entfernt und Salz- und Streumittel ausgebracht werden. Trotz dieser schwierigen Voraussetzungen hat es in diesem Winter außergewöhnlich oft Lob für unseren Winterdienst gegeben. Dieses Lob möchte ich an dieser Stelle auch an unsere Schneepflugfahrer und Bauhofmitarbeiter weitergeben. Und all jene, denen es in einigen Fällen zu lange gedauert hat, bitte ich zu bedenken, dass wir ein umfangreiches Einsatzgebiet (rd.120 km) zu bewältigen haben und stets bemüht sind, Verkehrssicherheit zu schaffen. Letztendlich besteht aber für jeden von uns auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung, wenn es um die eigene Sicherheit geht.

Die zu Jahresbeginn neuen Gebührenverordnungen in den Bereichen Müll, Kanal und Wasser hatten durchwegs positive Rückmeldungen zu Folge. In den Reaktionen wurde in den meisten Fällen Verständnis für diese Maßnahmen gezeigt. Ich danke für das Verständnis und bin überzeugt, dass durch diese Maßnahmen nicht nur eine erhöhte Kostenwahrheit erreicht wird, sondern dass es auch positive ökologische Auswirkungen gibt.

Wenn auch der vergangene Winter besonders niederschlagsreich und für unseren Wasserhaushalt wichtig war, so ist trotzdem ein bewusster Umgang mit unserem Wasser notwendig. Besonders in der bevorstehenden Zeit, in der die Schwimmbäder gefüllt werden, muss darauf Bedacht genommen werden. Durch ein gleichzeitiges Befüllen der großen Anzahl von Pools kann es zu Engpässen bei unserer Wasserversorgung kommen. Dies sollte möglichst vermieden werden. Das Befüllen ist grundsätzlich kein Problem, wenn es einigermaßen koordiniert durchgeführt wird. Deshalb ersuche ich alle Poolbesitzer, die ihr Wasser vom gemeindeeigenen Wassernetz beziehen, vor dem Befüllen kurze Rücksprache mit unserem Bauhofleiter Muhri Josef zu halten. Damit zeigen Sie ein verantwortungsbewusstes und solidarisches Verhalten allen anderen Gemeindebewohnern gegenüber.

Bereits in der Gemeinderatsitzung im Dezember wurde beschlossen, dass sich der Tourismusverband unserer Gemeinde mit dem Tourismusverband Lipizzanerheimat zusammenschließt. Grundlage dafür waren zahlreiche Vorbereitungsgespräche und ein Beschluss unseres örtlichen Tourismusverbandes. Es war das einstimmige Bestreben, diesen wichtigen Schritt zu setzen, um damit unsere Gemeinde überregional noch besser vermarkten zu können bzw. die Vorrausetzungen eines größeren Verbandes zu nutzen. Durch diesen Zusammenschluss werden in Zukunft nicht nur die vorhandenen Geldmittel besser genutzt, sondern auch die Reichweite der Werbung für unsere Gemeinde vielfach erhöht. Damit hat unsere Gemeinde gezeigt, dass trotz eines vorhandenen Stolzes auf unsere Heimatgemeinde kein „Kirchturmdenken“ besteht. Mit diesem Schritt wollten wir aber auch bezirksweit ein Zeichen setzen und hoffen auf eine Vorbildwirkung. Denn letztendlich sollte die gesamte Lipizzanerheimat über einen gemeinsamen, kompetenten Tourismusverband beworben werden.

Auch in diesem Jahr soll das Aufstellen des Maibaumes wieder der Mittelpunkt unserer Maifeier sein. Traditionsgemäß werden wir auch ein entsprechendes Rahmenprogramm gestalten. Heuer wollen wir bei dieser Feier an 100 Jahre Republik Österreich und 50 Jahre Großgemeinde Ligist erinnern.

Ich lade Sie alle zu dieser traditionellen Maiveranstaltung ein; zeigen Sie mit Ihrem Besuch die Verbundenheit mit Ihrer Heimatgemeinde.

Ihr Bürgermeister
Johann Nestler

Bürgermeisterbericht Februar 2018

Der Jahreswechsel ist vorbei, und 2018 wird für unsere Gemeinde wieder ein arbeitsreiches Jahr, wobei im vergangenen Jahr bereits umfangreiche Vorarbeiten für Projekte in diesem Jahr geleistet wurden.

So können wir nun endlich mit der Umsetzung des Straßenprojektes auf den Höllberg beginnen. In der nächsten Ausgabe der Ligister Nachrichten werden Sie ausführlich über dieses Vorhaben informiert.

Auch der Bau unserer Familien-, Sport- und Freizeitanlage wird nun endlich realisierbar. Leider wurde durch den Anrainereinspruch beim Verwaltungsgericht viel Zeit verloren. Aber letztendlich konnte doch noch eine außergerichtliche Einigung erzielt werden, die für die betroffene Nachbarin und für unsere Gemeinde zufriedenstellend ist. Einerseits konnte die Gemeinde dadurch ein Grundstück erwerben, und andererseits wurde auch von der Gemeinde ein Grundstück an die Nachbarin abgetreten, welches wichtig für die Erweiterung bzw. den Ausbau des Hammerwerkes ist. Die Geschichte unserer Gemeinde ist ja schließlich nicht unbedeutend mit dem Hammerwerk verbunden. Durch diese Einigung und nach der positiven Beurteilung durch die Gemeindeaufsichtsbehörde kann nun endlich die Errichtung der Familien-, Sport- und Freizeitanlage in Angriff genommen werden. Leider mussten durch die zeitliche Verzögerung nun alle Angebotsunterlagen aus dem Jahr 2015 neu überprüft werden und in einigen Fällen neue Ausschreibungen erfolgen. Sobald dies erledigt ist, kann der Gemeinderat in der nächsten Sitzung die Arbeitsaufträge vergeben. Mit einem entsprechenden Spatenstich werden wir dann dieses wichtige Projekt gebührend starten.

Besonders erfreulich ist, dass die Vergabe des Gemeindejagdgebietes für die nächste Jagdperiode bereits im Dezember mit der Zustimmung aller Gemeinderäte beschlossen werden konnte. In den vorangegangenen Gesprächen mit Grundbesitzern und Jagdpächtern konnte ich mich persönlich vom guten Einvernehmen zwischen unseren Landwirten und den heimischen Jägern überzeugen. Dieses gute Verhältnis bedeutet eine zuversichtliche Grundlage für eine weitere erfolgreiche Jagdperiode bis zum Jahre 2028.

Einige Änderungen gibt es ab Jänner 2018 bei den neuen Müll- und Wassergebühren. Anlass der Änderungen bei den Müllgebühren sind die hohen Kosten durch die Entsorgung des Biomülls. Bisher wurde der finanzielle Abgang in diesem Bereich durch das allgemeine Müllbudget abgedeckt. Künftig werden nun die tatsächlichen Kosten an den Verursacher weiterverrechnet, wodurch auch eine entsprechende Kostenwahrheit gegeben ist. Diese neue Regelung kann zwar für Einzelne höhere Kosten bedeuten, ist aber den anderen Gebührenzahlern gegenüber gerechter.

Bei der Änderung der Wassergebühren war uns vor allem ein bewusster Umgang mit unserem Lebensmittel „Wasser“ wichtig. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder vor, dass unsere Wasserversorgung an ihre Grenze kam und Wasser zugekauft werden musste. Um dies in Zukunft möglichst zu vermeiden, wurde nun nach reiflicher Überlegung die Wassergebührenordnung geändert. Diese neuen Maßnahmen sollen zu bewussterem Umgang mit dem Wasser anregen. Wir wollen dies aber nicht durch eine Gebührenerhöhung erreichen, sondern haben uns für eine nachhaltigere, wenn auch vielleicht etwas ungewöhnliche Lösung entschieden. Durch einen Sondertarif werden nun all jene belohnt, die verantwortungsvoll mit ihrem Wasserverbrauch umgehen. So können in Zukunft alle, die am örtlichen Wassernetz angeschlossen sind, einen ökologischen Beitrag leisten und werden dafür auch finanziell belohnt.

Auch in diesem Sommer wollen wir die Veranstaltungsreihe „Ligister G’miatlichkeit‘ weiterführen. Damit soll unser Marktplatz belebt und unseren heimischen Vereinen wieder die Möglichkeit geboten werden, sich zu präsentieren und ihre Vereinskasse aufzubessern.

Ihr Bürgermeister
Johann Nestler

zurück