Gemeindevorstand 2015

Bürgermeisterbericht Juni 2018

Schön langsam beginnt unser Familien-, Sport- und Freizeitzentrum Realität zu werden. Nachdem in der Gemeinderatsitzung im April die notwendigen Beschlüsse für die Vergabe der Gewerke erfreulicherweise einstimmig gefasst wurden, konnten die Arbeitsaufträge an die ausführenden Firmen vergeben werden. Ein besonderes Anliegen dabei war, nach Möglichkeit unsere heimischen Betriebe beim Bau mit einzubeziehen. Durch entsprechendes Mitwirken der Firmen ist uns dies auch tatsächlich gelungen, und inzwischen sind die ersten Arbeitsaktivitäten bereits sichtbar. Mit großem Einsatz wird gearbeitet, um den vorgegebenen Zeitplan einhalten zu können. Neben dem Bau der Sportstätten und des Kabinengebäudes muss durch einen umfangreichen Leitungsbau auch die nötige Infrastruktur für die gesamte Freizeitanlage geschaffen werden.

Die beiden Fußballplätze werden mit einer öffentlichen Ballspielfläche und einem frei zugänglichen FunCourt ergänzt. Diese Einrichtungen sollen vor allem auch den Schülern unserer Volksschule zur Verfügung stehen.

Ein Rundweg mit abwechslungsreichen Aktivitäten soll die Freude an Bewegung anregen und möglichst viele Gemeindebürger zu sportlicher Tätigkeit animieren. Für unsere Kleinsten wird es einen Spielplatz geben, bei dem neben Spaß vor allem die Bewegung im Vordergrund stehen soll.

Mit dieser neuen Anlage wird eine Begegnungsstätte geschaffen, wo sich Menschen aller Altersschichten treffen können und die Möglichkeit haben, sich gemeinsam gesund zu bewegen. Als Unterstützung für dieses Vorhaben hat eine Studentengruppe der FH Joanneum (Physiotherapie) im Rahmen des Projektes „Generationen in Bewegung“ gemeinsam mit den Schülern unserer Volksschule und mit unserem Kindergarten einige interessante Ergebnisse erarbeitet. Diese Vorschläge dienen als Grundlage für die weitere Planung. Auch die Sportunion Ligist sowie die Senioren unserer Gemeinde haben an diesem Projekt mitgewirkt.

Allen, die sich hier beteiligt haben, möchte ich an dieser Stelle herzlich danken. Sollte jemand Vorschläge haben oder eine Anlage kennen, die besichtigt werden sollte, so bitte ich um eine diesbezügliche Rückmeldung.

Als Erweiterung des sportlichen Angebotes ist auch die Errichtung einer Pumptrack-Anlage für unsere radbegeisterte Bevölkerung geplant. Dafür müssen jedoch noch Angebote eingeholt und die nötigen Beschlüsse gefasst werden.

Ich freue mich schon darauf, wenn ab dem nächsten Jahr zahlreiche Gemeindebewohner diese Möglichkeiten, sich gesund zu bewegen, in Anspruch nehmen. Durch die Errichtung dieser Anlage wird letztendlich auch ein wichtiger Beitrag für die Gesundheit unserer Gemeindebürger geleistet.

Viele Jahre hat Ing. Rudolf Riedel sich verantwortungsvoll und ehrenamtlich um die Burgruine Ligist gekümmert. Altersbedingt hat er schon vor einigen Jahren seinen Vorsitz beim Burgverein zurückgelegt und den Verein aufgelöst. Da ihm aber unsere Burgruine auch weiterhin ein besonderes Anliegen war, hat er sich immer noch für die Betreuung zur Verfügung gestellt. Nun ist aber endgültig der Zeitpunkt gekommen, einen Nachfolger für diese Aufgabe zu suchen. In einem persönlichen Gespräch hat mich Rudi Riedel darum gebeten. Da dies nicht so einfach ist, möchte ich diese Zeilen dazu verwenden, um vielleicht auf diesem Wege Gemeindebürger zu finden, die sich mit ähnlicher Begeisterung für unsere Burgruine engagieren möchten. Nur durch Menschen, die freiwillig und mit persönlichem Einsatz für eine Sache eintreten, funktioniert so vieles in unserer Gemeinde – in den zahlreichen Vereinen, aber auch in den verschiedenen Gemeindeeinrichtungen, wie unserer Bibliothek, dem Keltenhaus oder dem neuen Museum.

Nur mit tatkräftiger Unterstützung durch freiwillige und begeisterte Gemeindebewohner können diese Einrichtungen auch weiterhin erhalten werden.

In der Hoffnung, dass ich schon bald die Möglichkeit habe, mit einem künftigen Betreuer unserer Burgruine ein Gespräch führen zu können, wünsche ich einen schönen Sommer sowie erholsame Urlaubs- und Ferientage.

Ihr Bürgermeister
Johann Nestler

Bürgermeisterbericht April 2018

Der vergangene Winter war eine der niederschlagsreichsten Perioden der letzten Jahre. Besonders die höher gelegenen Lagen unseres Gemeindegebietes waren vom oftmaligen Schneefall stark betroffen. Was sich auf den Wasserhaushalt positiv ausgewirkt hat, war für unsere Winterdienstmannschaft eine ganz besondere Herausforderung. Durch die ständigen Niederschläge war es besonders schwierig, den Räum- und Streudienst erfolgreich zu koordinieren.
Nahezu täglich – und dies vor allem in der Nacht – mussten unsere Mitarbeiter mit ihren Fahrzeugen ausrücken, um unsere Gemeindestraßen verkehrssicher zu machen. Große Schneemengen mussten entfernt und Salz- und Streumittel ausgebracht werden. Trotz dieser schwierigen Voraussetzungen hat es in diesem Winter außergewöhnlich oft Lob für unseren Winterdienst gegeben. Dieses Lob möchte ich an dieser Stelle auch an unsere Schneepflugfahrer und Bauhofmitarbeiter weitergeben. Und all jene, denen es in einigen Fällen zu lange gedauert hat, bitte ich zu bedenken, dass wir ein umfangreiches Einsatzgebiet (rd.120 km) zu bewältigen haben und stets bemüht sind, Verkehrssicherheit zu schaffen. Letztendlich besteht aber für jeden von uns auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung, wenn es um die eigene Sicherheit geht.

Die zu Jahresbeginn neuen Gebührenverordnungen in den Bereichen Müll, Kanal und Wasser hatten durchwegs positive Rückmeldungen zu Folge. In den Reaktionen wurde in den meisten Fällen Verständnis für diese Maßnahmen gezeigt. Ich danke für das Verständnis und bin überzeugt, dass durch diese Maßnahmen nicht nur eine erhöhte Kostenwahrheit erreicht wird, sondern dass es auch positive ökologische Auswirkungen gibt.

Wenn auch der vergangene Winter besonders niederschlagsreich und für unseren Wasserhaushalt wichtig war, so ist trotzdem ein bewusster Umgang mit unserem Wasser notwendig. Besonders in der bevorstehenden Zeit, in der die Schwimmbäder gefüllt werden, muss darauf Bedacht genommen werden. Durch ein gleichzeitiges Befüllen der großen Anzahl von Pools kann es zu Engpässen bei unserer Wasserversorgung kommen. Dies sollte möglichst vermieden werden. Das Befüllen ist grundsätzlich kein Problem, wenn es einigermaßen koordiniert durchgeführt wird. Deshalb ersuche ich alle Poolbesitzer, die ihr Wasser vom gemeindeeigenen Wassernetz beziehen, vor dem Befüllen kurze Rücksprache mit unserem Bauhofleiter Muhri Josef zu halten. Damit zeigen Sie ein verantwortungsbewusstes und solidarisches Verhalten allen anderen Gemeindebewohnern gegenüber.

Bereits in der Gemeinderatsitzung im Dezember wurde beschlossen, dass sich der Tourismusverband unserer Gemeinde mit dem Tourismusverband Lipizzanerheimat zusammenschließt. Grundlage dafür waren zahlreiche Vorbereitungsgespräche und ein Beschluss unseres örtlichen Tourismusverbandes. Es war das einstimmige Bestreben, diesen wichtigen Schritt zu setzen, um damit unsere Gemeinde überregional noch besser vermarkten zu können bzw. die Vorrausetzungen eines größeren Verbandes zu nutzen. Durch diesen Zusammenschluss werden in Zukunft nicht nur die vorhandenen Geldmittel besser genutzt, sondern auch die Reichweite der Werbung für unsere Gemeinde vielfach erhöht. Damit hat unsere Gemeinde gezeigt, dass trotz eines vorhandenen Stolzes auf unsere Heimatgemeinde kein „Kirchturmdenken“ besteht. Mit diesem Schritt wollten wir aber auch bezirksweit ein Zeichen setzen und hoffen auf eine Vorbildwirkung. Denn letztendlich sollte die gesamte Lipizzanerheimat über einen gemeinsamen, kompetenten Tourismusverband beworben werden.

Auch in diesem Jahr soll das Aufstellen des Maibaumes wieder der Mittelpunkt unserer Maifeier sein. Traditionsgemäß werden wir auch ein entsprechendes Rahmenprogramm gestalten. Heuer wollen wir bei dieser Feier an 100 Jahre Republik Österreich und 50 Jahre Großgemeinde Ligist erinnern.

Ich lade Sie alle zu dieser traditionellen Maiveranstaltung ein; zeigen Sie mit Ihrem Besuch die Verbundenheit mit Ihrer Heimatgemeinde.

Ihr Bürgermeister
Johann Nestler

Bürgermeisterbericht Februar 2018

Der Jahreswechsel ist vorbei, und 2018 wird für unsere Gemeinde wieder ein arbeitsreiches Jahr, wobei im vergangenen Jahr bereits umfangreiche Vorarbeiten für Projekte in diesem Jahr geleistet wurden.

So können wir nun endlich mit der Umsetzung des Straßenprojektes auf den Höllberg beginnen. In der nächsten Ausgabe der Ligister Nachrichten werden Sie ausführlich über dieses Vorhaben informiert.

Auch der Bau unserer Familien-, Sport- und Freizeitanlage wird nun endlich realisierbar. Leider wurde durch den Anrainereinspruch beim Verwaltungsgericht viel Zeit verloren. Aber letztendlich konnte doch noch eine außergerichtliche Einigung erzielt werden, die für die betroffene Nachbarin und für unsere Gemeinde zufriedenstellend ist. Einerseits konnte die Gemeinde dadurch ein Grundstück erwerben, und andererseits wurde auch von der Gemeinde ein Grundstück an die Nachbarin abgetreten, welches wichtig für die Erweiterung bzw. den Ausbau des Hammerwerkes ist. Die Geschichte unserer Gemeinde ist ja schließlich nicht unbedeutend mit dem Hammerwerk verbunden. Durch diese Einigung und nach der positiven Beurteilung durch die Gemeindeaufsichtsbehörde kann nun endlich die Errichtung der Familien-, Sport- und Freizeitanlage in Angriff genommen werden. Leider mussten durch die zeitliche Verzögerung nun alle Angebotsunterlagen aus dem Jahr 2015 neu überprüft werden und in einigen Fällen neue Ausschreibungen erfolgen. Sobald dies erledigt ist, kann der Gemeinderat in der nächsten Sitzung die Arbeitsaufträge vergeben. Mit einem entsprechenden Spatenstich werden wir dann dieses wichtige Projekt gebührend starten.

Besonders erfreulich ist, dass die Vergabe des Gemeindejagdgebietes für die nächste Jagdperiode bereits im Dezember mit der Zustimmung aller Gemeinderäte beschlossen werden konnte. In den vorangegangenen Gesprächen mit Grundbesitzern und Jagdpächtern konnte ich mich persönlich vom guten Einvernehmen zwischen unseren Landwirten und den heimischen Jägern überzeugen. Dieses gute Verhältnis bedeutet eine zuversichtliche Grundlage für eine weitere erfolgreiche Jagdperiode bis zum Jahre 2028.

Einige Änderungen gibt es ab Jänner 2018 bei den neuen Müll- und Wassergebühren. Anlass der Änderungen bei den Müllgebühren sind die hohen Kosten durch die Entsorgung des Biomülls. Bisher wurde der finanzielle Abgang in diesem Bereich durch das allgemeine Müllbudget abgedeckt. Künftig werden nun die tatsächlichen Kosten an den Verursacher weiterverrechnet, wodurch auch eine entsprechende Kostenwahrheit gegeben ist. Diese neue Regelung kann zwar für Einzelne höhere Kosten bedeuten, ist aber den anderen Gebührenzahlern gegenüber gerechter.

Bei der Änderung der Wassergebühren war uns vor allem ein bewusster Umgang mit unserem Lebensmittel „Wasser“ wichtig. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder vor, dass unsere Wasserversorgung an ihre Grenze kam und Wasser zugekauft werden musste. Um dies in Zukunft möglichst zu vermeiden, wurde nun nach reiflicher Überlegung die Wassergebührenordnung geändert. Diese neuen Maßnahmen sollen zu bewussterem Umgang mit dem Wasser anregen. Wir wollen dies aber nicht durch eine Gebührenerhöhung erreichen, sondern haben uns für eine nachhaltigere, wenn auch vielleicht etwas ungewöhnliche Lösung entschieden. Durch einen Sondertarif werden nun all jene belohnt, die verantwortungsvoll mit ihrem Wasserverbrauch umgehen. So können in Zukunft alle, die am örtlichen Wassernetz angeschlossen sind, einen ökologischen Beitrag leisten und werden dafür auch finanziell belohnt.

Auch in diesem Sommer wollen wir die Veranstaltungsreihe „Ligister G’miatlichkeit‘ weiterführen. Damit soll unser Marktplatz belebt und unseren heimischen Vereinen wieder die Möglichkeit geboten werden, sich zu präsentieren und ihre Vereinskasse aufzubessern.

Ihr Bürgermeister
Johann Nestler

Bürgermeisterberichte aus vergangenen Jahren


Im Archiv 2017 finden Sie Berichte aus dem Jahr 2017.

Im Archiv 2016 finden Sie Berichte aus dem Jahr 2016.

Im Archiv 2015 finden Sie Berichte aus dem Jahr 2015.

Im Archiv 2014 finden Sie Berichte aus dem Jahr 2014.

Im Archiv 2013 finden Sie Berichte aus dem Jahr 2013.

Im Archiv 2012 finden Sie Berichte aus dem Jahr 2012.

Im Archiv 2011 finden Sie Berichte aus dem Jahr 2011.